Compex Winplate & S3 Body Check

Compex Winplate - S3 Body Check


S3 Body Check


Das Maß der Koordination: Der individuelle S3-Wert
Die menschlichen Koordinationsfähigkeiten sind messbar. Gerade für die Erfolgskontrolle von Trainings- und Therapieplänen und das Qualitätsmanagement sportärztlicher Behandlungen ist das von großer Wichtigkeit. Doch kann jeder Interessierte in kurzer Zeit erfahren, wie gut es um seine Koordinationsfähigkeiten bestellt ist, oder ob er Defizite hat. Ähnlich dem Puls gibt es dafür eine Maßeinheit: den persönlichen S3-Wert. Dieser Wert wird mit einem wissenschaftlich anerkannten Computer-Test individuell ermittelt: dem MFT S3-Check. Der eigene S3-Wert ist für viele überraschend, denn hier weisen selbst Spitzenathleten häufig noch Defizite auf. Der Name „S3“ setzt sich, leicht nachvollziehbar, aus dem Trio der Bewegungskoordination, den 3„S“ zusammen: Stabilität, Sensomotorik und Symetrie (siehe Info-Box). Diese Faktoren geben Auskunft über die koordinativen Fähigkeiten jedes Menschen. Um zu erfahren, welcher S3-Wert der Norm entspricht, haben Forscher der Universität Innsbruck fünftausend Probanden getestet. Dabei haben sie den verbindlichen S3-Normwert definiert, an dem sich jeder zwischen 8 und 70 Jahren heute messen kann.

Erst zum Test,dann zum Training: Der MFT S3-Check Bei vielen Sportärzten, in Fitnessstudios und bei Therapeuten findet man den MFT S3-Check. Das spezielle Messgerät wurde mit Methoden aus der Orthopädie und der Leistungsdiagnostik entwickelt. Hierfür wurden instabile Discs mit Sensoren versehen, die alle Bewegungen einer Person auf der Standfläche erfassen. Die Testperson versucht, durch gut koordinierte Ausgleichsbewegungen, das Gleichgewicht auf der kippeligen Scheibe über dreißig Sekunden zu halten, wobei die Bewegungen durch Neigungs- und Beschleunigungssensoren erfasst werden. Die Messplatte ist über eine USB-Schnittstelle mit einem Computer verbunden, in dem die Ergebnisse individuell ausgewertet werden. Dieser errechnet dann den Stabilisations- und Sensomotorikindex. Bewegungsabweichungen von der Plattenmitte werden zudem im Symmetrieindex ausgedrückt. Der ist bei vielen Testern, die zum Check gebeten werden, beunruhigend, denn bei den meisten Menschen dominiert asymetrisch eine Körperhälfte, was auf der schwächeren Seite zwangsläufig zu Kompensation durch Muskeleinsatz führt. Dadurch kommt es zu „Schonhaltungen“, die Verspannungen provozieren und bei Sportlern den Bewegungsapparat einseitig verschleißen. Das Gesamtergebnis des S3- Checks ist der S3-Wert.

Der S3 Wert - Die 3 S
- Sensomotorik-Index:
Charakterisiert den Informationsfluss zwischen dem Zentralnervensystem und den Muskeln. Je schneller und erfolgreicher das Zusammenspiel abläuft, desto besser der Wert.
- Symmetrie:
Bewertet die Ausgewogenheit/Seitengleichheit. Separat erfasst werden die Aktionen nach rechts und links sowie nach vorne und hinten.
- Stabilisationsindex:
Berechnet sich als Bruttokriterium aus dem Sensomotorik-Index und der Symmetrie. Dieser Wert kennzeichnet die komplexe sensomotorische Leistungsfähigkeit, die Körperhaltung

Nähere Infos unter www.mft.at